„Bei uns werden nur auf der Toilette Geschäfte gemacht“, stellt Suse Nolde (gespielt von Patricia von Diemar) ernüchternd fest.
Die Theater-Gruppe des Dorf- und Kulturladen Lich-Eberstadt e.V. zeigt ihr neues Stück „Kaufhaus in Trouble“. Die Shopping-Komödie aus der Feder von Winnie Abel zeigt mit viel Witz und Charme die aktuellen Herausforderungen des Einzelhandels: Onlineshopping, knallharte Unternehmensberater, Klima-Aktivisten…
Freuen Sie sich auf die Aufführungen in der Mehrzweckhalle des Dorfgemeinschaftshauses.
Eintritt 10€ Sa. 08.03.2025, 19 Uhr So. 09.03.2024, 14 Uhr
Nach zwei jähriger Pause fand wieder das beliebte Kneipenquiz im Dorf- und Kulturladen in Eberstadt statt.
Die Anmeldeliste war in kürzester Zeit gefüllt, und der Dorfladen bis auf den letzten Platz besetzt. Acht Teams traten gegeneinander an. Der „Pott“ wurde unter den beiden besten Teams geteilt.
Das Quiz wurde moderiert von Karin von Garnier und Frank Markwitan.
Gespielt wurden drei Runden mit jeweils zehn offenen Fragen. In Runde vier galt es in einem „Bilderrätsel“ zehn Plattencover zu erkennen.
Die jeweiligen Lösungen wurden anschließend auch sehr anschaulich und greifbar präsentierten.
Die neunundvierzig jährige Künstlerin Cornelia Barthold, aus der ehemaligen DDR stammend, zeigt in ihrer Ausstellung ihre teils abstrakten wie auch realistischen Werke. Ihre Mentalität „Was ich fühle muss ich malen“ lässt sich in den sowohl Emotions- geladenen als auch herzerwärmenden Bildern sofort wieder erkennen.
…Alles ist beseelt wenn wir genau hinschauen. Klare einfache Figuren, Objekte und Gegenstände sind meine Bildinhalte und lassen Worte unnötig werden. ein Mix aus Phantasie und Wirklichkeit verpackt in Farbe und gefüllt mit Gefühlen. Jeder kann sich wieder entdecken unaufdringlich – auf-dringlich Kinderwachsmalstifte Buntstifte, Fineliner, Tusche , Acrylfarbe sowie der Fußboden bilden die Basis für mein Schaffens.
Vernissage: Freitag 24.01.2025, 19:00 Uhr
Die Ausstellung ist bis Montag den 10. März 2025 zu sehen
Fotografische Erkundungen von Jürgen Klein im Dorf- und Kulturladen Eberstadt ab 06. Dezember
Eberstadt. „Fotografieren ist für mich eine Schule des Sehens und der bewussten Wahrnehmung“. Der 1960 geborene und seit mehr als 30 Jahren in Frankfurt lebende Jürgen Klein hat das Fotografieren erst spät für sich entdeckt. Das Ergebnis – in Form des fertigen Fotos – stellt für ihn die „fassbare Erinnerung und Vergegenständlichung“ dieses Prozesses dar. „Geometrische Strukturen, Farben, Formen, Linien und Oberflächen haben mich schon immer fasziniert. Und so versuche ich nun, mit der Kamera diese Elemente im Alltäglichen sichtbar zu machen“, erzählt der Künstler im Gespräch. Nachdem er zunächst nahezu ausschließlich in Schwarzweiß fotografierte, wird seit kurzem die Farbigkeit, teilweise auch verstärkt durch eine verfremdende Bildbearbeitung und abstrakte Gestaltung, immer öfter zum dominierenden Element der Bilder. „Ich möchte mit meinen Fotos den Betrachter einladen, phantasievoll darüber zu rätseln, was – und in welchem Kontext – hier wohl zu sehen ist.“
Die Ausstellung mit 18 farbigen Fotografien, ausgeführt als Fine Art Prints, zeigt einige seiner Arbeiten der letzten Monate. Intensive Farben, starke Kontraste und Strukturen, ungewöhnliche Perspektiven und Verfremdungen lassen den Betrachter häufig im Unklaren über das eigentliche Objekt und lenken die Aufmerksamkeit stattdessen beinahe zwangsläufig auf die titelgebenden „Farben, Formen und Flächen“. Neben Gebäudefassaden und architektonischen Details dienen oft auch Lichtobjekte und Oberflächen von Alltagsgegenständen als Ausgangspunkt der „fotografischen Entdeckungsreise“ des Künstlers. „Ich wünsche mir“, so sagt er, „dass meine Fotos den Betrachter dazu anregen, auch selbst genauer hinzusehen und mit einem zweiten oder dritten Blick versteckte Details und Strukturen und die verborgene Schönheit in oder hinter den Dingen des Alltags zu entdecken“.
Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, den 06.Dezember 2024 um 19:00 Uhr wird der Künstler selbst in die Ausstellung einführen und dabei auch einige Einblicke in den Gestaltungsprozess der Werke geben. Bis zum 20. Januar 2025 werden die bemerkenswerten Fotografien dann zu den üblichen Öffnungszeiten des Dorf- und Kulturladens zu sehen sein.
Der Landfrauenverein Volkmarsen sorgte im Gemeindezentrum St. Hedwig für einen Abend voller Spannung und Genuss.
Volkmarsen – Mehr als 80 Gäste, darunter Mitglieder des Vereins sowie Vertreterinnen der befreundeten Landfrauen aus Külte, folgten der Einladung zu einem schmackhaften Krimidinner in drei Gängen. Die Laienspielgruppe „Dorf- und Kulturladen“ aus Lich-Eberstadt entführte die Anwesenden gekonnt mit dem packenden Stück „Der Kornkiller“, verfasst von Autor Carsten Lögering, in die dunkle Welt des Verbrechens. Jeder Gast wurde bereits beim Betreten des Gemeindezentrums in die spannende Story integriert, was für eine interaktive Atmosphäre sorgte, die den ganzen Abend über anhielt.
So erlebten sie im Gemeindezentrum einen Abend voller Intrigen, Genuss, Habgier und geheimnisvoller Enthüllungen auf der Gesellschafterversammlung der „Kornbrennerei Goldkehle“, in die auch die Polizei platzte, weil der Zulieferer und Geschäftspartner der Kornbrennerei tot aufgefunden wurde. Im Laufe des Abends gelang es der Kommissarin Brunhilde Becker, mithilfe der „Volkmarser Gesellschafter“, den Mordfall aufzuklären.
Fingerfood, Kürbiscremesuppe und Nusshörnchen
Die Begeisterung sowie die Stimmung bei den Gästen war von Anfang an mordsmäßig gut und die engagierten Frauen der Vorstandsriege hatten sich für den kulinarischen Teil des Abends besonders viel Mühe gegeben. Mit viel Leidenschaft und regionalen Zutaten zauberten sie ein köstliches Drei-Gang-Menü, bei dessen Zubereitung auf Einweggeschirr verzichtet wurde – ein Schritt, um Nachhaltigkeit und Regionalität in den Fokus zu rücken.
Das Menü begann mit einer Fingerfood-Vorspeise: Gefüllte Eier, Kichererbsensalat, Datteln im Speckmantel, Mozzarellaspieße und ein leckerer Dip mit Rohkost. Als Hauptspeise servierten die Landfrauen eine Kürbis-Cremesuppe mit Brot. Den krönenden kulinarischen Abschluss während des Krimi-Dinners bildete eine süße Nachspeise aus Nusshörnchen, Vanilleeis mit Eierlikör und Himbeer-Creme. Die Krimifans unter den Gästen waren sich schnell einig: So schmackhaft kann ein Mordfall sein. Nach dessen Aufklärung hatten die anwesenden Gäste noch Gelegenheit für ein geselliges Beisammensein.
Freiensteinau (eig). Geschmackvolle Kartoffelsuppe, leckere Hausmacherwurst- und Käseplatten mit Bauernbrot und ein süßes Dessert kamen nun im Bürgerhaus in Freiensteinau auf den Tisch – und ein handfester Mordfall. Zu einer Krimi-Vesper (der kulinarisch weniger aufwendigen Variante des Krimi-Dinners) eingeladen hatten die Landfrauen aus Freiensteinau.
Aufgeführt wurde der Vierakter mit drei Gängen unter dem Titel »Der Kornkiller« von der Theatergruppe des Dorf- und Kulturladens Lich-Eberstadt.
Das Publikum im ausverkauften Bürgerhaus war, wie bei einer Krimi-Vesper üblich, selbst Teil der Handlung. Es schlüpfte in die Rollen der Gesellschafterversammlung der Kornbrennerei Goldkehle. Deren Vorstandsvorsitzender Gernot Goldkehle (gespielt von Friedemann Fischer) führte zunächst durch den Abend. Denn die Versammlung sollte über den Kurs der Gesellschaft abstimmen. Jeder bekam auch einen Umschlag mit Stimmkarten, unter die sich freilich einige 500-Euro-Scheine gemischt hatten, welche sich im weiteren Verlauf der Handlung als Bestechungsgeld entpuppen sollten.
Denn mit einem Mal platzte die Polizei in den Saal herein. Die blitzgescheite und couragierte Kriminalhauptkommissarin Brunhilde Becker (gespielt von Rosi Rühl-Laue) und ihr ebenso hochbegabter wie neunmalkluger Polizeipraktikant Hagen Hagelkorn (gespielt von Cornelius Schreiber) hatten in einem Mord zu ermitteln. Jupp Meiners, seines Zeichens Großbauer sowie langjähriger Geschäftspartner und Lieferant der Brennerei, war nach einem Unfall eines Trakorgespanns tot aufgefunden worden – stilgerecht unter 25 Tonnen Korn, aber zugleich mit Betäubungsmittel im Blut und einer Schusswunde. »Das perfekte Verbrechen!« stellte die Kommissarin sogleich fest.
Das Kriminalisten-Duo sah sich recht schnell einem wahren Sumpf aus Habsucht, Neid, Hass, Intrigen und Liebschaften gegenüber. Gleich sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gesellschafterversammlung – die Darstellerinnen und Darsteller hatten sich dazu zwangslos und unscheinbar unter das übrige Publikum gemischt – gerieten unter akuten Mordverdacht, denn jeder hatte irgendwie ein Motiv. Da gab es Angela Meiners (gespielt von Ursula Fidorra), die trauernde Witwe des Toten, die diesem zu Lebzeiten aber alles andere als treu war. Dann die uneheliche Tochter Sonja Meiners (gespielt von Rebekka Nitsch), ebenso zurückhaltend wie hochemotional.
Ins Visier geriet weiterhin Willi Wallmann (gespielt von Christian Schulz), Großschrotmühlenbesitzer und Geschäftspartner wie Schuldner von Jupp – und zugleich heimlicher Geliebter von Angela. Doch auch dessen eifersüchtige Gattin Walburga Wallmann (gespielt von Patricia von Diemer) war nicht ohne, hatte sie doch einst mit Jupp ein Verhältnis gehabt. Dann war da noch Ullrich »Uschi« Roth (gespielt von Dierk Stechmann), seines Zeichens Apotheker und zugleich mit Jupp in einer nicht erwiderten Liebe verbunden. Und Geschäftsführer Gernot Goldkehle erwies sich ebenfalls als verdächtig, war seine Brennerei doch finanziell nicht unbedingt auf Rosen gebettet. Nacheinander wurden die Verdächtigen nun von Kommissarin Becker vernommen und ihre lautstark vorgebrachte »reine Weste« gründlich durchleuchtet. Zwischendurch wurden auch die Corpora Delicti herumgereicht bzw. wie bei einer Fallanalyse präsentiert, damit sich die Gäste schon einmal überlegen konnten, wer denn nun der Mörder bzw. die Mörderin sein könnte. Die Form der Inszenierung sorgte nicht nur diesbezüglich für Spannung, sondern durch reichlich schlagfertige Pointen und gezielter Situationskomik auch für ein ordentliches Maß an Schmunzeln im Publikum. Überdies wurde die »Krimi-Speise« von der Theatergruppe mit reichlich Lokalkolorit gewürzt: So wurde der Auffindeort der Leiche an die Straße zwischen Freiensteinau und Radmühl verlegt und die Ermittler kamen von der Kripo Fulda.
Aufs beste bewirtet wurde die Gesellschaft von den Freiensteinauer Landfrauen. Zum Dessert konnten alle per Zettel ihren diskreten Tipp hinsichtlich der Tatverdächtigen abgeben. Richtig kombiniert hatte das Stefanie Fehl aus Nieder-Moos. Sie durfte die Gewinnertrophäe in Empfang nehmen – passenderweise eine Flasche Schlitzer Korn.
„Wenn ich Philosoph wäre, würde ich nicht malen. Ich würde gar nichts machen. Das wäre das Schweigen des Zen. Wir suchen ja nur das Licht. Ich habe es noch nicht gefunden. Darum male ich.“
Antoni Tàpies
So betrachtet auch Lena Will ihre Malerei als Übung um in den eigenen Seelengrund zu kommen, wo es ganz still ist. Die Malerei ist für die Künstlerin ein intuitiver Prozess, bei dem sie Farben und Formen auf der Leinwand erkundet. Sie sucht nach einer natürlichen Ordnung, während sie gleichzeitig die Grenzen des Möglichen auslotet. Jedes Bild ist ein Experiment, das Mut und Offenheit erfordert.
Vernissage: Freitag 18.10.2024, 19:00 Uhr
Die Ausstellung ist bis Montag den 2. Dezember 2024 zu sehen
Wir verabschieden uns von der 10 und setzen noch Eins drauf …
Wir feiern den 11. Geburtstag unseres Dorfladens. Aber nicht nur das, wir eröffnen und präsentieren auch unser aus- und umgebautes Obergeschoss und dessen vielfältige Nutzungsmöglichkeiten
am 03.10. mit Empfang ab 11.00 Uhr.
Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch und auch auf Gastauftritte zur musikalischen Unterhaltung.
Holzfahrräder aus der Region: Woodbike-Erfinder Martin Schlimbach zu Gast
Gemüse aus regionalem Anbau? Unbedingt! Fleisch von regionalen Erzeugern? Selbstverständlich! Aber Fahrräder aus regionalem Holz?! Hmmm – na klar! Als Experte für regionalen Holzfahrradbau ist Martin Schlimbach, Tischlermeister aus Grüningen und Entwickler der sogenannten Woodbikes im Dorfladen Eberstadt zu Gast. Der gebürtige Gießener spricht im Rahmen der beliebten Dorftalkrunde mit Moderator Christian Schulz über seine Leidenschaft für das Handwerk, die Herausforderungen beim Bau von Holzfahrrädern und warum jedes seiner Stücke ein Unikat ist. Schlimbach, der für seine innovativen und eleganten Designs bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, bringt auch einige seiner Werke mit. Anmeldungen bitte unter events@dorfladen-eberstadt.de oder zu den Öffnungszeiten im Dorfladen Eberstadt.
Mittwoch 18.09.2024, 19:30 – 22:30 Uhr Der Eintritt für den „abgefahrenen“ Abend kostet 8,- € und beinhaltet eine Überraschungssuppe.
Ren-Ute-Na, die Taiko-Trommel-Gruppe aus Tokio unter Leitung von Masaharu Nakazawa kommt dieses Jahr zum 3. Mal nach Eberstadt, um uns ca. 1 Stunde lang ihre neuesten Stücke mit mitreißenden Rhythmen und in einer einzigartigen Choreografie zu präsentieren. Schon zweimal – 2019 und 2022 – haben sie die Zuschauer im Hof vor dem Dorfladen in Eberstadt mit ihren traditionellen und kraftvollen Rhythmen, gespielt auf den mitgebrachten Trommeln, begeistert und das Team des Dorfladens freut sich sehr, dass sie auch dieses Jahr wieder in Eberstadt auftreten wollen, um vor dem hiesigen Publikum zu spielen.
Konzert: Freitag 06.09.2024, 17:00 Uhr im Hof vorm Dorfladen bei schlechtem Wetter im DGH, Römerstr
Eintritt frei um eine Spende für die Trommler wird gebeten