Midde-in-de-Woch

Unser eigenes Format im Dorfladen
– Gäste aus der Region, moderierter Talk, frische Suppe

„Altes Fachwerk – neu gedacht“

Altes Fachwerk – neu gedacht
Fackwerksanierung

Wie saniert man ein altes Fachwerkhaus selbst? Welche Materialien eignen sich, welche Fehler sollte man vermeiden – und wie viel Zeit und Geld muss man einplanen?

Darüber spricht Jonathan Goll am 20.05. um 19.30 Uhr bei unserem Talk im Dorfladen. Im Mittelpunkt stehen seine persönlichen Erfahrungen bei der Sanierung seines eigenen Fachwerkhauses – vom Neuverputzen bis zur Reparatur alter Bausubstanz.

Themen des Abends sind unter anderem die Planung einer Fachwerksanierung, historische Materialien wie Lehm und Kalk, moderne Techniken sowie typische Probleme und passende Lösungen aus der Praxis. Auch Kostenfragen werden angesprochen: Wie weit kommt man beispielsweise mit einer Tonne Lehm und welche Arbeiten benötigen besonders viel Zeit?

Besonders spannend: Goll berichtet offen über Fehler, Herausforderungen und den tatsächlichen Zeitaufwand einer Sanierung in Eigenleistung. Unsere Gäste haben außerdem die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich direkt auszutauschen.

Der Abend richtet sich an alle, die sich für Fachwerkhäuser, nachhaltiges Bauen und handwerkliche Eigenleistung interessieren.

Moderation: Friedemann Fischer

Eintritt: 8 € Überraschungssuppe inklusive

Anmeldung und Reservierung erforderlich – im Dorfladen während der Öffnungszeiten, oder mail an events@dorfladen-eberstadt.de

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„Bühne frei!“


Talk mit Schauspieler Lars Hoppe

Foto: Tobías Neumann

Midde in de Woch‘ : Bühne frei!

Ein Talk-Abend mit einer wandelbaren Persönlichkeit von nebenan –
mit Lars Hoppe kommt ein echter Schauspieler in den Dorfladen.

Von den Traaser Schausteckern bis zur Schauspielschule Mainz und zurück, vom Sommernachtstraum bis zum Kurzfilm – Lars Hoppe aus Trais-Münzenberg hat in kurzer Zeit eine Menge erlebt. Und noch mehr zu erzählen.

Der junge Schauspieler, der mit dem Jurypreis des Kurzfilmwettbewerbs „Klappe!“ beim Filmfest Bremen ausgezeichnet wurde, sitzt an diesem Abend bei Moderator Christian Schulz im Gespräch: über Rollen, die unter die Haut gehen, über den Unterschied zwischen Klamauk und ernstem Charakterfach, über Probenraum-Realität und die Frage, was einen eigentlich antreibt, wenn man sich Abend für Abend für andere Menschen häutet.

Was bringt einen aus der Wetterau auf die Leinwand? Wie formt man eine Figur – und wie formt sie einen zurück? Wir fragen nach, hören zu, und lassen Raum für das, was sich nicht planen lässt.

Moderation: Christian Schulz

Eintritt: 8 € (incl. Überraschungssuppe).

Anmeldung und Reservierung erforderlich – im Dorfladen während der Öffnungszeiten, oder mail an events@dorfladen-eberstadt.de

Hopp Hopp: Ein junges Talent nimmt Kurs auf die große Bühne

 Lars Hoppe hat sich seinen Weg ins Theater mit eiserne Willen erkämpft – und begeistert mit Tiefgang und Leichtigkeit zugleich. Wer Lars beim Erzählen zuhört, merkt schnell: Dieser junge Mann brennt für seinen Beruf. Beim Talkabend im Dorf- und Kulturladen gewährte der frisch ausgebildete Schauspieler mit besonderer Mimik einen offenen Einblick in die Welt hinter den Kulissen – von der ersten Bewerbung bis zum Abschlussstück. Schauspiel lernt man nicht über Nacht. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt bewarben sich rund 250 Kandidaten um 8 bis 10 Studienplätze. Lars schied in der ersten Runde aus – ein Erlebnis, das ihn, wie er schmunzelnd einräumte, „zurück auf den Erdboden holte“. Den entscheidenden Hinweis auf die Schauspielschule Mainz gab eine Bekannte. Was ihn dort überzeugte war das Aufnahmekonzept. Ein zweitägiger Workshop, bei dem Interessierte gemeinsam mit echten Dozenten arbeiten und zeigen konnten, wie sie auf Regieanweisungen reagieren. Er hat die Dozenten von sich überzeugt, bekam ein Angebot und packte es an.  Die Ausbildung war anspruchsvoll: Schauspiel, Gesang, Improvisation, Monologe, Szenenarbeit – Jahr für Jahr bewertet und gesteigert. Besonders lebendig schilderte Hoppe die wöchentliche „Open Class“, in der Improvisationsübungen Spontanität und Präsenz schulten. Tief in Erinnerung geblieben ist ihm ein früher Auftritt noch vor der Ausbildung, aus der Schulzeit an der Gesamtschule Hungen: Texte über Erfahrungen in Theresienstadt, gespielt auf dem jüdischen Friedhof, im strömenden Regen, im November. „Ich fand es eine sehr tolle Erfahrung“, sagte er ruhig – und man glaubte ihm sofort. Besonders aufschlussreich war Hoppes Erklärung der Schauspiel-Technik der „Substitution“: Um starke Emotionen glaubwürdig zu verkörpern, greift ein Schauspieler auf eigene Erlebnisse zurück, die emotional verwandt sind – auch wenn sie inhaltlich nichts damit zu tun haben. Die zerbrochene Lieblingstasse als Tor zu echter Trauer. Das klingt banal, trifft aber den Kern guter Schauspielkunst: Wahrheit, nicht Imitation. Einen besonderen Moment lieferte Lars Hoppe, als er die Runde kurzerhand in eine Einheit progressiver Muskelentspannung führte – von den Füßen bis ins Gesicht, Anspannen und Loslassen. Das Publikum saß danach merklich entspannter in den Stühlen – pünktlich zur Pause, in der seine Leibspeise auf alle wartete: eine Pilzsuppe. Der Höhepunkt das Abendbrot war aber zweifellos sein energischer Monolog aus Macbeth. Eine Glanzstunde im Dorfladen.

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Midde in de Woch‘: „Starkregen“

Dr. Michael Link – Umweltplaner mit Schwerpunkt Starkregenanalyse und Starkregenvorsorge – ist zu Gast im Dorfladen.
Er bringt uns das Thema „Zunahme der Starkregengefährdung durch Klimawandel“ anhand lokaler Beispiele näher.

Zunahme der Starkregengefährdung durch Klimawandel
Wir merken es bereits seit längerem: Unser Wetter verändert sich zunehmend. Lange Trockenphasen werden von sintflutartigen Regenfällen – Starkregen – abgelöst. Die Durchschnittstemperaturen steigen ebenfalls stetig an, auch wenn der jetzige Winter wieder einmal den Namen Winter verdient. All diese Wetterphänomene sind Teil eines weltweiten Klimawandels.

Wir kennen alle die oft wiederkehrenden Schlagzeilen: Starkregen, Hagel, Orkane – Hessen im Unwetter oder Wassermassen prasseln auf Hessen herab! Aber was steckt hinter den Headlines? Warum kommt es vermehrt zu Super-Gewitterzellen mit Extremniederschlägen? Auch der Begriff Klimawandel wird überall und unentwegt plakatiert. Was steckt jedoch wirklich dahinter und welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf unser Leben vor Ort?

Dr. Link stellt anhand von Beispielen aus seinem Tätigkeitsfeld die Schadwirkung von Starkregenereignissen dar und zeigt Möglichkeiten auf, die Schäden solcher Extremereignisse zumindest in verträglichen Grenzen zu halten. Denn eines ist sicher: sowohl die Starkregen- als auch die Hochwassergefahr ist nicht vollständig zu bannen.

Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine auf Eberstadt bezogene Veranschaulichung der Starkregengefährdung für die Flur und das Dorf. Wir freuen uns auf rege Beteiligung und eine intensive sowie konstruktive Diskussion.

Eintritt: 8 € (incl. Überraschungssuppe).

Anmeldung und Reservierung erforderlich – im Dorfladen während der Öffnungszeiten, oder mail an events@dorfladen-eberstadt.de

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Midde in de Woch‘: 5. Kneipenquiz 15.10.2025

5. Kneipenquiz


Mittwoch 15.10.2025 um 19:30 Uhr im Dorfladen Eberstadt

Gequizt wird wieder in 4 Runden mit je 10 offenen Fragen.

Die Fragen stellt  Yvonne Hasche-Ennigkeit

Anmeldung erwünscht unter events@dorfladen-eberstadt.de
Zu den Öffnungszeiten Mo., Do., Sa. von 9:00 bis 12:00 Uhr und So. von 14:00 bis 18:00 Uhr
persönlich oder  telefonisch unter 06004 6946822




spannend und anspruchsvoll wie immer . . .
Impressionen:

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Midde in de Woch‘: „Zauberei, Magie und was dazwischen liegt“

Ralf Weber zu Gast im Eberstädter Dorf- und Kulturladen

17. September 2025 um 19.30 Uhr

Das Wichtigste vorweg: Ralf Weber kommt nicht, um zu zaubern, sondern um mit Moderator Christian Schulz über Zauberei und Magie zu sprechen – auch wenn das eine oder andere Kostpröbchen durchaus möglich ist.

Viele kennen Ralf Weber als Lehrer und stellvertretenden Schulleiter an der Licher Dietrich Bonhoeffer Schule. Doch überregional sorgt sein Name unter Kennern für bewunderndes Raunen: Er ist Mitglied im exklusiven Magischen Zirkel von Deutschland (MZvD)!

Ralf Weber stammt ursprünglich aus Hannover und hatte mehrere Anlässe, um mit der Zauberkunst zu beginnen. Da war zunächst ein Sport-Kongress, auf den ihn sein Vater als Zehnjähriger mitnahm. Dort lernte er von einem Kollegen seines Vaters das erste Zauberkunststück, das Verschwinden- und Erscheinen-lassen einer 10-Pfennig-Münze. Er merkte, dass er das geliehene Geldstück von den Zuschauern nach der Vorführung behalten durfte und fand das als Zehnjähriger schon ganz lukrativ.

Später entdeckte er in einem modernen Antiquariat einer großen Buchhandlung in Hannover ein Zauberbuch, das er kurz entschlossen kaufte. Darin fanden sich Adressen von Händlern für Zauberkunst, die er anschrieb und von denen er Kunststücke kaufte. Das zufällig entdeckte Zaubergeschäft in Frankfurt, das es schon lange nicht mehr gibt, trug ebenfalls zu seiner weiteren Entwicklung bei. Viel Üben und großes Interesse an der Zauberkunst sorgten 1985 für den ersten Auftritt, dem viele folgten.

Nach der Aufnahmeprüfung in den MZvD 1991 folgten mehrere Platzierungen bei Zauber-Wettbewerben und der Besuch vieler Zauber-Kongresse, die ihn auch in die Niederlande, nach Österreich, Frankreich, England, Schweden, USA, Kanada und Japan führten. Vor wenigen Wochen war er noch Gast bei den nur alle 3 Jahre stattfindenden Zauber-Weltmeisterschaften, die in diesem Jahr in Italien ausgetragen wurden.

Die vielen dabei gewonnenen Eindrücke fanden und finden teilweise den Weg in seine Programme, in denen er Magie und Zauberei miteinander verknüpft.

Den Unterschied zwischen beiden? Das erklärt er im Dorfladen.

Wie immer gibt es bei „Midde in de Woch“ die Wunschsuppe unseres Gastes.

Der Eintritt beträgt inkl. der Suppe 8,- €.

Moderation: Christian Schulz

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Midde in de Woch‘ : Musik statt Straße : Vom Herzenswunsch zur Hoffnung für Roma-Kinder

Ein besonderer Gesprächsabend erwartet die Gäste im Dorf- und Kulturladen Eberstadt e.V.
Am 11. Juni um 19:30 Uhr begrüßt Moderator Christian Schulz in der beliebten Reihe „Midde-in-de-Woch“ den international renommierten Violinisten Georgi Kalaidjiev und seine Lebenspartnerin Maria Hauschild.

Das Paar teilt die bewegende Geschichte ihres Vereins „Musik statt Straße“: Von einem gefundenen Kuvert mit der letzten Spende von Maria Hauschilds Vater bis hin zu einer Vision, die heute über 400 Roma-Kindern im bulgarischen Sliwen neue Lebensperspektiven eröffnet. Gemeinsam berichten sie von ihrem musikalischen Projekt und von einem Lernort, der nicht nur Musikunterricht bietet, sondern junge Menschen auf ihrem Weg zu einer selbstbestimmten Zukunft begleitet.

Der Abend verspricht authentische Einblicke in die Erfolgsgeschichten junger Künstlerinnen und Künstler, die dank des Projekts bereits vielversprechende musikalische und berufliche Karrieren eingeschlagen haben. Mit etwas Glück dürfen die Gäste auf kleine musikalische Kostproben hoffen – möglicherweise sogar mit Beteiligung eines Mitglieds des „Multikulturellen Orchesters“ aus Gießen.

Der abendliche Talk gewährt nicht nur Einblicke in ein außergewöhnliches soziales Engagement, sondern zeigt auch, wie aus einer kleinen Geste der Nächstenliebe ein internationales Projekt erwachsen kann, das Leben nachhaltig verändert.

Georgi Kalaidjiev stammt selbst aus einer armen Familie im bulgarischen Sliven, hat sein Glück in der Musik gefunden und spielte in großen Orchestern und Häusern, etwa in der Royal Albert Hall und in der Carnegie Hall.
Das Paar lebt seit vielen Jahren in Annerod.

Wie immer gibt es bei „Midde in de Woch“ die Wunschsuppe unser Gäste.

Der Eintritt inkl. Suppe beträgt 8 €.

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Midde in de Woch‘: Cybercrime – Phishing, Smishing, Quishing, Vishing ?

Cybercrime
Phishing, Smishing, Quishing, Vishing -was ist das denn?

am 21. Mai 2025 um 19.30 Uhr im Dorfladen Eberstadt

T-Systeme der Uni für Wochen lahmgelegt, Hackerangriffe auf Behörden mit hohen Lösegeldforderungen, aktuell ein Angriff auch bei der AWO in Gießen.

Das sind Schlagzeilen über die Verletzlichkeit von IT-Systemen durch Hacker.

Das kann mich als normal sterbliche Person doch nicht betreffen, bei mir ist doch nichts zu holen! Weit gefehlt. Die Maschen der Betrüger im Internet werden raffinierter und trickreicher und spezialisieren sich immer mehr auf Privatpersonen. Gefahren können überall lauern und fordern unsere Aufmerksamkeit. Im öffentlichen Raum werden gefälschte QR-Codes über die echten an Parkautomaten, Fahrkartenautomaten oder Fahrplänen geklebt und so evtl. Bankdaten oder sonstige Daten ausgespäht. Es werden Zugänge zu wichtigen Daten der Betroffenen durch Smartphone, Tablett oder PC-Nutzung erschlichen.

Phisching, Smishing, Quishing, Vishing sind Begriffe der Cyberkriminalität und unser Thema beim Mittwochstalk „Midde in de Woch“ im Dorf- und Kulturladen Eberstadt, am 21. Mai 2025 um 19:30 Uhr.

Unser Gesprächspartner ist Kriminalhauptkommissar Ulrich Kaiser, Cybercrime Präventionsbeauftragter beim  Polizeipräsidium Mittelhessen in Gießen.

Er wird uns über die neusten Tricks und Maschen der Betrüger im Internet aufklären und wichtige Tipps zum Schutz unserer Internetnutzung geben, evtl. gibt es auch noch einen Abstecher in die Nutzung von KI.

Es verspricht, ein spannender und lehrreicher Abend zu werden.

Wie immer gibt es bei „Midde in de Woch“ die Wunschsuppe unseres Gastes. Der Eintritt beträgt inkl. der Suppe 8,- €.

Moderation: Ulri ke Fey

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Midde in de Woch‘: Saatgutvielfalt – und warum sie heute immer wichtiger wird

Saatgutvielfalt
und warum sie heute immer wichtiger wird

am 16.April 2025 um 19.30 Uhr im Dorfladen Eberstadt

Irmgard Schneider vom VEN, Regionalverband Mittelhessen,  wird uns darüber informieren, welchen Stellenwert die Vielfalt von Saatgut für Nutzpflanzen heute für uns alle, für unsere Ernährung  und für die Natur hat und wie jeder von uns dazu einen Beitrag leisten kann.
Heutzutage kommt sehr viel Saatgut von wenigen sehr großen Saatgutkonzernen und zwar als Hybridsamen. Das bedeutet zum einen, dass man nicht mehr selber Saatgut ernten kann  und zum anderen, dass es immer weniger Vielfalt beim Saatgut gibt und man das Saatgut immer wieder neu kaufen muss.
Der VEN, Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, setzt sich dafür ein, dass wieder mehr samenfestes Saatgut verwendet und vor allem auch vermehrt wird, damit die Vielfalt und Diversität der Samen nicht verloren geht und der Macht der Saatgutkonzerne etwas entgegengesetzt wird.

Wie immer gibt es bei „Midde in de Woch“ die Wunschsuppe unseres Gastes. Der Eintritt beträgt inkl. der Suppe 8,- €.

Moderation: Heike Bäumer-Görlach

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