Autorenname: Frank

Midde in de Woch‘: „Starkregen“

Dr. Michael Link – Umweltplaner mit Schwerpunkt Starkregenanalyse und Starkregenvorsorge – ist zu Gast im Dorfladen.
Er bringt uns das Thema „Zunahme der Starkregengefährdung durch Klimawandel“ anhand lokaler Beispiele näher.

Zunahme der Starkregengefährdung durch Klimawandel
Wir merken es bereits seit längerem: Unser Wetter verändert sich zunehmend. Lange Trockenphasen werden von sintflutartigen Regenfällen – Starkregen – abgelöst. Die Durchschnittstemperaturen steigen ebenfalls stetig an, auch wenn der jetzige Winter wieder einmal den Namen Winter verdient. All diese Wetterphänomene sind Teil eines weltweiten Klimawandels.

Wir kennen alle die oft wiederkehrenden Schlagzeilen: Starkregen, Hagel, Orkane – Hessen im Unwetter oder Wassermassen prasseln auf Hessen herab! Aber was steckt hinter den Headlines? Warum kommt es vermehrt zu Super-Gewitterzellen mit Extremniederschlägen? Auch der Begriff Klimawandel wird überall und unentwegt plakatiert. Was steckt jedoch wirklich dahinter und welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf unser Leben vor Ort?

Dr. Link stellt anhand von Beispielen aus seinem Tätigkeitsfeld die Schadwirkung von Starkregenereignissen dar und zeigt Möglichkeiten auf, die Schäden solcher Extremereignisse zumindest in verträglichen Grenzen zu halten. Denn eines ist sicher: sowohl die Starkregen- als auch die Hochwassergefahr ist nicht vollständig zu bannen.

Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine auf Eberstadt bezogene Veranschaulichung der Starkregengefährdung für die Flur und das Dorf. Wir freuen uns auf rege Beteiligung und eine intensive sowie konstruktive Diskussion.

Eintritt: 8 € (incl. Überraschungssuppe).

Anmeldung und Reservierung erforderlich – im Dorfladen während der Öffnungszeiten, oder mail an events@dorfladen-eberstadt.de

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Theater: Zeitreise 1926 / Das Drama von Hofgut Ebersruh

Die Theater-Gruppe des Dorf- und Kulturladen Lich-Eberstadt e.V. präsentiert ihr neues Stück:

Zeitreise 1926 / Das Drama von Hofgut Ebersruh

als Interaktives Immersionstheater

Das Stück wurde von der Theatergruppe Eberstadt – mit allen Figuren, Lebensgeschichten und dramatischen Verstrickungen – eigenständig über die letzten Monate entwickelt.


Termine:            Freitag, 06. März und Samstag, 07. März 2026
Einlass:               18.30 Uhr
Spielzeit:            19.00 bis 22.00 Uhr
Preis:                  12,- € im vor Ort Vorverkauf, 13,- € als Online-Bestellung
Ort:                     großer Saal im Dorfgemeinschaftshaus

Kartenverkauf: ab 01.02.26 im Dorfladen, Salon Müll, Landhandel Diehl, Optik Dammann in Lich oder per E-Mail und paypal-Überweisung an theater@dorfladen-eberstadt.de

Passende Kleidung für das Jahr 1926 ist nicht erforderlich, aber gerne gesehen.

Was ist „Interaktives Immersionstheater“?

Immersionstheater löst die Distanz zwischen Schauspieler:innen und Publikum auf. Es gibt keine Bühne, sondern die Schauspieler:innen und das Publikum bewegen sich frei im Raum. Die Erzählung der Geschichte erfolgt weder linear noch für das gesamte Publikum parallel. Jede und Jeder entdeckt im persönlichen Gespräch mit den Figuren die Geschichte auf einzigartige Weise. Die Reihenfolge der Begegnungen ist dabei unwichtig.

In unserem Falle wird das Freie Erkunden durch sechs kurze Zwischenszenen und ein Finale begleitet. Hier werden spannende Details und persönliche Dramen für alle Lautstark enthüllt.

Das erwartet Sie:

  • Eine Zeitreise ins Jahr 1926 mit interessanten Figuren, die aus Ihrer Zeit und Ihrem Leben berichten.
  • Unterhaltsame Angebote der Figuren, die typisch für die 1920er Jahre sind und einen kurzweiligen Abend versprechen. Z.B. ein kleines Kartenspiel mit einem echten Schlitzohr, okkulte Vorhersagen, Besorgungen im Bauchladen oder medizinische Beratung zu allerlei Leiden.
  • Eine dramatische Geschichte um das ehemalige Hofgut Ebersruh
  • Das gemütliche Flair einer Dorfkneipe mit Snacks und Getränken

Das Stück – „Zeitreise 1926 – Das Drama von Hofgut Ebersruh“

Wir befinden uns im Jahr 1926 in der gut besuchten Dorfkneipe Eberstadts. 1926 ist eine Zeit des Umbruchs, der Erneuerung und auch der bewussten Verdrängung von Problemen und des ungezügelten Spaßes. Denn die letzten Jahre waren sehr bewegt:

1871 wurde das deutsche Kaiserreich mit Kaiser Wilhelm I und Reichskanzler Otto von Bismarck ausgerufen. Dieses endete schließlich mit der Abdankung Kaiser Wilhelm II zusammen mit dem Weltkrieg 1918. Deutschland wird zur parlamentarischen Demokratie mit Frauenwahlrecht. Die Weimarer Republik arbeitet an der Enteignung der Fürsten, schließt Freundschaftsverträge und wird in den Völkerbund aufgenommen. 1923 stürzt eine Inflation immensen Ausmaßes die Menschen in heftige Bedrängnis. Doch nach der Währungsreform tritt Stabilität ein und die goldenen Zwanziger Jahre beginnen – mit Musik und Tanz, Kunst und Literatur und wirtschaftlichen Aufschwung.

Auch an dem Hofgut Ebersruh sind diese bewegten Zeiten nicht spurlos vorbeigegangen. Seinerzeit das größte und wohlhabendste Hofgut der Region mit internationalen Verbindungen der Adelsfamilie von Ebersruh in die besten Häuser. Nun erinnern nur noch abgebrannte Ruinen an das einst so hochherrschaftliche Anwesen.

Der einzige Sohn der Familie Joseph Richard fiel 1918 im Weltkrieg. Die Tochter Auguste Frederike verschwand 1923 urplötzlich und wurde seither nicht mehr gesehen. Von der jüngsten Tochter Luise Magarete – kurz vor dem Weltkrieg zur Tante nach England für eine angemessene Ausbildung und mit Hoffnung auf eine gute Partie geschickt – hat niemand mehr etwas vernommen. Der Hausherr Heinrich Ludwig von Ebersruh wurde 1923 zu Grabe getragen und die Dame des Hauses, Elisabeth Ottilie von Ebersruh ereilte nur wenige Monate später ein viel zu früher Tod. Die Dienerschaft verließ das Anwesen Stück für Stück. Bis zuletzt nur die treue Mamsell – hoffnungsvoll wartend auf Nachrichten von den Töchtern – schließlich die Tore verschloss. Und dann sah man eines Tages – kurz vor Sonnenaufgang – einen hellen Schein. Das Hofgut von Ebersruh brannte lichterloh. Dies ist nun fast zwei Jahre her.

Heute Abend wurden alle Anwesenden anonym eingeladen noch einmal den Glanz der vergangenen Tage aufleben zu lassen und der Familie zu gedenken. Doch wer hat die Einladungen verschickt? Warum wurden die Anwesenden ausgewählt? Gibt es ungeklärte Umstände zu den tragischen Ereignissen von Hofgut Ebersruh?

Felizitas Schulz


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Ausstellung: „Wenn Papier mit Draht spielt“ von Ursula Rickert-Rieb

Wenn Papier mit Draht spielt

Meine „drahtigen Figuren“ forme ich aus Draht und Papier. Wenn das dünne Papier in seinem biegsamen Drahtgerüst trocknet, entwickeln die Figuren ein Eigenleben, das ihnen ihre endgültige Form gibt und oft auch für mich überraschende Nuancen schafft.

 Inspiriert durch ein Filmplakat entstand 1999 die erste Figur. Die Freude beim Entstehen dieser ersten Figur ist geblieben und die ständige Weiterentwicklung führte zu meiner ganz eigenen Ausdrucksform.

Alle Figuren sind auf das Wesentliche reduziert. Jedoch sind einige mit überraschenden Details versehen. 

 Für meine Stadtfrauen habe ich eine Kollektion Handtäschchen entworfen. So können sie ganz nach dem Geschmack der Betrachterin oder des Betrachters mit einer passenden Handtasche ausgestattet werden.

 Meine jüngste Kreation sind aus metallenen, spiralförmigen Bettfedern herausspringende Wesen. Ein Teufelchen zum Beispiel, das seinen Hut zieht und seine Hörner offenbart.

 drahtige-figuren.de  

Vernissage: am 21.11.2025 um 19:00 Uh
Eintritt frei


Austellung: 17.011.2025 bis 11.01.2026

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Midde in de Woch‘: 5. Kneipenquiz 15.10.2025

5. Kneipenquiz


Mittwoch 15.10.2025 um 19:30 Uhr im Dorfladen Eberstadt

Gequizt wird wieder in 4 Runden mit je 10 offenen Fragen.

Die Fragen stellt  Yvonne Hasche-Ennigkeit

Anmeldung erwünscht unter events@dorfladen-eberstadt.de
Zu den Öffnungszeiten Mo., Do., Sa. von 9:00 bis 12:00 Uhr und So. von 14:00 bis 18:00 Uhr
persönlich oder  telefonisch unter 06004 6946822




spannend und anspruchsvoll wie immer . . .
Impressionen:

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Ausstellung: „TRASH-ART in ÖL“ von Georg Emmerich

TRASH-ART
ÖLFARBE AUF ALTEN BUCHSEITEN
ROCK´N´ROLL MEETS HOLLYWOOD

Großformatige Portraits in Öl auf alten Buchseiten,
darauf habe ich mich in den letzten Jahren spezialisiert.
Schwerpunkt sind Musiker aus den Bereichen der Rock-, Soul-,
Blues-, Jazz-Musik & der Kunst & Kultur.

Georg Emmerich
Jahrgang 1955, in Hungen geboren, schon lange in Lich lebend,
Hobbykünstler, Autodidakt, Lehramtstudium in Gießen.
Mit sehr unregelmäßigen Malversuchen Mitte der 90er Jahre begonnen.
Aquarelle, erste Versuche mit Öl auf Leinwand. Intensiver wurden die
„Malzeiten“ ab 2018 und mit dem Eintritt 2021 in das Leben eines „Privatiers“,
war endlich täglich Zeit für viele Malstunden.
Zunächst mit den Medien Öl auf Leinwand. Dann entdeckte ich meine
Passion auf Buchseiten zu malen, mit dem Ziel sehr Nahe an
Foto realistischen Portraits zu kommen. Viele Stunden „Versuch und
Irrtum“, Papier verzeiht keine Fehler, bis zum heutigen Ergebnis.
Ästhetische Portraits in perfekter Maltechnik.
Meine verwendeten Materialien sind sehr Kosten günstig:
Aussortierte Bücher, Tapetenkleister, Ölfarben, Dachlatten aus dem Baumarkt.
Diese Materialien passen zu meiner Philosophie, mit wenigen Mitteln etwas
ästhetisches schaffen.
KUNST SOLLTE BEZAHLBAR BLEIBEN !

Vernissage:  Freitag 26. September 2025 um 19 Uhr

Eintritt frei


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Midde in de Woch‘: „Zauberei, Magie und was dazwischen liegt“

Ralf Weber zu Gast im Eberstädter Dorf- und Kulturladen

17. September 2025 um 19.30 Uhr

Das Wichtigste vorweg: Ralf Weber kommt nicht, um zu zaubern, sondern um mit Moderator Christian Schulz über Zauberei und Magie zu sprechen – auch wenn das eine oder andere Kostpröbchen durchaus möglich ist.

Viele kennen Ralf Weber als Lehrer und stellvertretenden Schulleiter an der Licher Dietrich Bonhoeffer Schule. Doch überregional sorgt sein Name unter Kennern für bewunderndes Raunen: Er ist Mitglied im exklusiven Magischen Zirkel von Deutschland (MZvD)!

Ralf Weber stammt ursprünglich aus Hannover und hatte mehrere Anlässe, um mit der Zauberkunst zu beginnen. Da war zunächst ein Sport-Kongress, auf den ihn sein Vater als Zehnjähriger mitnahm. Dort lernte er von einem Kollegen seines Vaters das erste Zauberkunststück, das Verschwinden- und Erscheinen-lassen einer 10-Pfennig-Münze. Er merkte, dass er das geliehene Geldstück von den Zuschauern nach der Vorführung behalten durfte und fand das als Zehnjähriger schon ganz lukrativ.

Später entdeckte er in einem modernen Antiquariat einer großen Buchhandlung in Hannover ein Zauberbuch, das er kurz entschlossen kaufte. Darin fanden sich Adressen von Händlern für Zauberkunst, die er anschrieb und von denen er Kunststücke kaufte. Das zufällig entdeckte Zaubergeschäft in Frankfurt, das es schon lange nicht mehr gibt, trug ebenfalls zu seiner weiteren Entwicklung bei. Viel Üben und großes Interesse an der Zauberkunst sorgten 1985 für den ersten Auftritt, dem viele folgten.

Nach der Aufnahmeprüfung in den MZvD 1991 folgten mehrere Platzierungen bei Zauber-Wettbewerben und der Besuch vieler Zauber-Kongresse, die ihn auch in die Niederlande, nach Österreich, Frankreich, England, Schweden, USA, Kanada und Japan führten. Vor wenigen Wochen war er noch Gast bei den nur alle 3 Jahre stattfindenden Zauber-Weltmeisterschaften, die in diesem Jahr in Italien ausgetragen wurden.

Die vielen dabei gewonnenen Eindrücke fanden und finden teilweise den Weg in seine Programme, in denen er Magie und Zauberei miteinander verknüpft.

Den Unterschied zwischen beiden? Das erklärt er im Dorfladen.

Wie immer gibt es bei „Midde in de Woch“ die Wunschsuppe unseres Gastes.

Der Eintritt beträgt inkl. der Suppe 8,- €.

Moderation: Christian Schulz

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Ausstellung: „Brücke nach Nangijala“ von Cornelia Lenartz

Brücke nach Nangijala
Die bildende Künstlerin, Cornelia Lenartz, aus der Eifel stellt in der Zeit vom 15. August bis
22. September 2025 im Dorf- und Kultur-Laden Eberstadt aus.
Der verheißungsvolle Titel, inspiriert aus Astrid Lindgrens „Die Brüder Löwenherz“, verweist auf die enge Beziehung der Künstlerin zwischen Sprache, Dichtung und Malerei – aus dem sie einen Teil ihrer Motive schöpt.
Unter den 24 Werken der Ausstellung befinden sich bildnerische Interpretationen zu Texten
von Max Frisch bis Virginia Woolf.
Seit Beginn der selbständigen Arbeit (1983) ist Ihr der künstlerische Prozess wichtger als das endgültige Ergebnis.
Die Suche nach der „Nahtstelle“ zwischen innerer und äußerer Wahrnehmung hört nie auf. Die Farben entwickeln sich aus dem Dunklen und dem Unsichtbaren heraus – am Anfang noch nicht erkennbar – erst beim Mischen rücken sie ins Licht und werden prägnanter.

Die Farben helfen auf dem Weg vom Unsichtbaren zum Sichtbaren.

Cornelia Lenartz ist seit 1986 im Berufsverband Bildender Künstler (BBK) und in der Trierer Gesellschaft für bildende Kunst. Hat Einzel und Gruppenausstellungen in Berlin, Köln, Ludwigshafen und Weißenseifen gemacht. Sie ist langjährige Dozentin an einer Saarländischen Sommerakademie und Leiterin der Jugendkunstschule Hillesheim

Vernissage: Freitag 15.08.2025, 19:00 Uhr

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