Autorenname: Frank

„Altes Fachwerk – neu gedacht“

Altes Fachwerk – neu gedacht
Fackwerksanierung

Wie saniert man ein altes Fachwerkhaus selbst? Welche Materialien eignen sich, welche Fehler sollte man vermeiden – und wie viel Zeit und Geld muss man einplanen?

Darüber spricht Jonathan Goll am 20.05. um 19.30 Uhr bei unserem Talk im Dorfladen. Im Mittelpunkt stehen seine persönlichen Erfahrungen bei der Sanierung seines eigenen Fachwerkhauses – vom Neuverputzen bis zur Reparatur alter Bausubstanz.

Themen des Abends sind unter anderem die Planung einer Fachwerksanierung, historische Materialien wie Lehm und Kalk, moderne Techniken sowie typische Probleme und passende Lösungen aus der Praxis. Auch Kostenfragen werden angesprochen: Wie weit kommt man beispielsweise mit einer Tonne Lehm und welche Arbeiten benötigen besonders viel Zeit?

Besonders spannend: Goll berichtet offen über Fehler, Herausforderungen und den tatsächlichen Zeitaufwand einer Sanierung in Eigenleistung. Unsere Gäste haben außerdem die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich direkt auszutauschen.

Der Abend richtet sich an alle, die sich für Fachwerkhäuser, nachhaltiges Bauen und handwerkliche Eigenleistung interessieren.

Moderation: Friedemann Fischer

Eintritt: 8 € Überraschungssuppe inklusive

Anmeldung und Reservierung erforderlich – im Dorfladen während der Öffnungszeiten, oder mail an events@dorfladen-eberstadt.de

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„Smousework“ von Sandra Smouse

Seit ihrer Kindheit begleitet Sandra Smouse die Faszination für Zeichnen, Malen und kreatives Gestalten. Was einst aus spielerischer Neugier entstand, entwickelte sich zu einer tiefen Leidenschaft. Für sie bedeutet Malen ein Eintauchen in die Welt der Farben – ein Moment der Ruhe, in dem Farbe fließt, miteinander reagiert und Neues entstehen darf. Aus spontanen Eingebungen heraus beginnen ihre Werke, die sich durch Intuition und Zufall weiterentwickeln und immer wieder neue, unvorhersehbare Wege einschlagen.

Die Natur ist ihre wichtigste Inspirationsquelle, allen voran Bäume, die für Stärke, Wandel und Verwurzelung mit der Erde stehen. Mit Acryl- und Ölfarben, selbst hergestellten Spachtelmassen, Beizen und Pigmenten arbeitet Sandra Smouse experimentierfreudig und vielseitig. Neben Pinseln und Spachteln nutzt sie häufig ihre Hände sowie Materialien aus der Natur, wodurch lebendige, vielschichtige Oberflächen entstehen.

Ihre Werke bleiben bewusst unbetitelt, um den Betrachtenden Raum für eigene Gedanken, Gefühle und Interpretationen zu lassen. Ihre naturverbundene Bildwelt lädt dazu ein, eigene Resonanzen zu entdecken und zwischen Stärke, Zartheit und Veränderung eine persönliche Verbindung zu spüren.

Vernissage: 15.05.2026 um 19:00 Uhr
Austellung: 05.05. bis 28.06.2026
Eintritt frei


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„Bühne frei!“


Talk mit Schauspieler Lars Hoppe

Foto: Tobías Neumann

Midde in de Woch‘ : Bühne frei!

Ein Talk-Abend mit einer wandelbaren Persönlichkeit von nebenan –
mit Lars Hoppe kommt ein echter Schauspieler in den Dorfladen.

Von den Traaser Schausteckern bis zur Schauspielschule Mainz und zurück, vom Sommernachtstraum bis zum Kurzfilm – Lars Hoppe aus Trais-Münzenberg hat in kurzer Zeit eine Menge erlebt. Und noch mehr zu erzählen.

Der junge Schauspieler, der mit dem Jurypreis des Kurzfilmwettbewerbs „Klappe!“ beim Filmfest Bremen ausgezeichnet wurde, sitzt an diesem Abend bei Moderator Christian Schulz im Gespräch: über Rollen, die unter die Haut gehen, über den Unterschied zwischen Klamauk und ernstem Charakterfach, über Probenraum-Realität und die Frage, was einen eigentlich antreibt, wenn man sich Abend für Abend für andere Menschen häutet.

Was bringt einen aus der Wetterau auf die Leinwand? Wie formt man eine Figur – und wie formt sie einen zurück? Wir fragen nach, hören zu, und lassen Raum für das, was sich nicht planen lässt.

Moderation: Christian Schulz

Eintritt: 8 € (incl. Überraschungssuppe).

Anmeldung und Reservierung erforderlich – im Dorfladen während der Öffnungszeiten, oder mail an events@dorfladen-eberstadt.de

Hopp Hopp: Ein junges Talent nimmt Kurs auf die große Bühne

 Lars Hoppe hat sich seinen Weg ins Theater mit eiserne Willen erkämpft – und begeistert mit Tiefgang und Leichtigkeit zugleich. Wer Lars beim Erzählen zuhört, merkt schnell: Dieser junge Mann brennt für seinen Beruf. Beim Talkabend im Dorf- und Kulturladen gewährte der frisch ausgebildete Schauspieler mit besonderer Mimik einen offenen Einblick in die Welt hinter den Kulissen – von der ersten Bewerbung bis zum Abschlussstück. Schauspiel lernt man nicht über Nacht. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt bewarben sich rund 250 Kandidaten um 8 bis 10 Studienplätze. Lars schied in der ersten Runde aus – ein Erlebnis, das ihn, wie er schmunzelnd einräumte, „zurück auf den Erdboden holte“. Den entscheidenden Hinweis auf die Schauspielschule Mainz gab eine Bekannte. Was ihn dort überzeugte war das Aufnahmekonzept. Ein zweitägiger Workshop, bei dem Interessierte gemeinsam mit echten Dozenten arbeiten und zeigen konnten, wie sie auf Regieanweisungen reagieren. Er hat die Dozenten von sich überzeugt, bekam ein Angebot und packte es an.  Die Ausbildung war anspruchsvoll: Schauspiel, Gesang, Improvisation, Monologe, Szenenarbeit – Jahr für Jahr bewertet und gesteigert. Besonders lebendig schilderte Hoppe die wöchentliche „Open Class“, in der Improvisationsübungen Spontanität und Präsenz schulten. Tief in Erinnerung geblieben ist ihm ein früher Auftritt noch vor der Ausbildung, aus der Schulzeit an der Gesamtschule Hungen: Texte über Erfahrungen in Theresienstadt, gespielt auf dem jüdischen Friedhof, im strömenden Regen, im November. „Ich fand es eine sehr tolle Erfahrung“, sagte er ruhig – und man glaubte ihm sofort. Besonders aufschlussreich war Hoppes Erklärung der Schauspiel-Technik der „Substitution“: Um starke Emotionen glaubwürdig zu verkörpern, greift ein Schauspieler auf eigene Erlebnisse zurück, die emotional verwandt sind – auch wenn sie inhaltlich nichts damit zu tun haben. Die zerbrochene Lieblingstasse als Tor zu echter Trauer. Das klingt banal, trifft aber den Kern guter Schauspielkunst: Wahrheit, nicht Imitation. Einen besonderen Moment lieferte Lars Hoppe, als er die Runde kurzerhand in eine Einheit progressiver Muskelentspannung führte – von den Füßen bis ins Gesicht, Anspannen und Loslassen. Das Publikum saß danach merklich entspannter in den Stühlen – pünktlich zur Pause, in der seine Leibspeise auf alle wartete: eine Pilzsuppe. Der Höhepunkt das Abendbrot war aber zweifellos sein energischer Monolog aus Macbeth. Eine Glanzstunde im Dorfladen.

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„Vom Wesen der Dinge“ von Conni vom Hofe

Conni vom Hofe
ist als Kunsterzieherin im Ruhestand als Künstlerin aber weiterhin sehr aktiv.

Ihre Bandbreite an Techniken (Acrylmalerei, Zeichnungen, Keramik und Buchbinderei) und Themen ist groß.

Das Genre Stillleben, in dem Augenschmaus und intellektuelle Herausforderung eine Allianz eingehen, hat sie schon als Jugendliche fasziniert.

Nach ihrer Pensionierung fand sie endlich Zeit, die altmeisterliche, aufwändige Technik der Öl- Lasurmalerei zu erlernen.

Ihre Bilder stehen in der Tradition barocker Stillleben, d.h. die Dinge sagen uns mehr, als ihre Bezeichnung. Sie laden zum Denken ein, lassen BetrachterInnen aber auch die Freiheit, sie einfach nur schön zu finden.

Vernissage: 20.03.2026 um 19:00 Uhr
Austellung: 16.03.2026 bis 03.05.2026
Eintritt frei


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Midde in de Woch‘: „Starkregen“

Dr. Michael Link – Umweltplaner mit Schwerpunkt Starkregenanalyse und Starkregenvorsorge – ist zu Gast im Dorfladen.
Er bringt uns das Thema „Zunahme der Starkregengefährdung durch Klimawandel“ anhand lokaler Beispiele näher.

Zunahme der Starkregengefährdung durch Klimawandel
Wir merken es bereits seit längerem: Unser Wetter verändert sich zunehmend. Lange Trockenphasen werden von sintflutartigen Regenfällen – Starkregen – abgelöst. Die Durchschnittstemperaturen steigen ebenfalls stetig an, auch wenn der jetzige Winter wieder einmal den Namen Winter verdient. All diese Wetterphänomene sind Teil eines weltweiten Klimawandels.

Wir kennen alle die oft wiederkehrenden Schlagzeilen: Starkregen, Hagel, Orkane – Hessen im Unwetter oder Wassermassen prasseln auf Hessen herab! Aber was steckt hinter den Headlines? Warum kommt es vermehrt zu Super-Gewitterzellen mit Extremniederschlägen? Auch der Begriff Klimawandel wird überall und unentwegt plakatiert. Was steckt jedoch wirklich dahinter und welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf unser Leben vor Ort?

Dr. Link stellt anhand von Beispielen aus seinem Tätigkeitsfeld die Schadwirkung von Starkregenereignissen dar und zeigt Möglichkeiten auf, die Schäden solcher Extremereignisse zumindest in verträglichen Grenzen zu halten. Denn eines ist sicher: sowohl die Starkregen- als auch die Hochwassergefahr ist nicht vollständig zu bannen.

Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine auf Eberstadt bezogene Veranschaulichung der Starkregengefährdung für die Flur und das Dorf. Wir freuen uns auf rege Beteiligung und eine intensive sowie konstruktive Diskussion.

Eintritt: 8 € (incl. Überraschungssuppe).

Anmeldung und Reservierung erforderlich – im Dorfladen während der Öffnungszeiten, oder mail an events@dorfladen-eberstadt.de

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Theater: Zeitreise 1926 / Das Drama von Hofgut Ebersruh

Die Theater-Gruppe des Dorf- und Kulturladen Lich-Eberstadt e.V. präsentiert ihr neues Stück:

Zeitreise 1926 / Das Drama von Hofgut Ebersruh

als Interaktives Immersionstheater

Das Stück wurde von der Theatergruppe Eberstadt – mit allen Figuren, Lebensgeschichten und dramatischen Verstrickungen – eigenständig über die letzten Monate entwickelt.


Termine:            Freitag, 06. März und Samstag, 07. März 2026
Einlass:               18.30 Uhr
Spielzeit:            19.00 bis 22.00 Uhr
Preis:                  12,- € im vor Ort Vorverkauf, 13,- € als Online-Bestellung
Ort:                     großer Saal im Dorfgemeinschaftshaus

Kartenverkauf: ab 01.02.26 im Dorfladen, Salon Müll, Landhandel Diehl, Optik Dammann in Lich oder per E-Mail und paypal-Überweisung an theater@dorfladen-eberstadt.de

Passende Kleidung für das Jahr 1926 ist nicht erforderlich, aber gerne gesehen.

Was ist „Interaktives Immersionstheater“?

Immersionstheater löst die Distanz zwischen Schauspieler:innen und Publikum auf. Es gibt keine Bühne, sondern die Schauspieler:innen und das Publikum bewegen sich frei im Raum. Die Erzählung der Geschichte erfolgt weder linear noch für das gesamte Publikum parallel. Jede und Jeder entdeckt im persönlichen Gespräch mit den Figuren die Geschichte auf einzigartige Weise. Die Reihenfolge der Begegnungen ist dabei unwichtig.

In unserem Falle wird das Freie Erkunden durch sechs kurze Zwischenszenen und ein Finale begleitet. Hier werden spannende Details und persönliche Dramen für alle Lautstark enthüllt.

Das erwartet Sie:

  • Eine Zeitreise ins Jahr 1926 mit interessanten Figuren, die aus Ihrer Zeit und Ihrem Leben berichten.
  • Unterhaltsame Angebote der Figuren, die typisch für die 1920er Jahre sind und einen kurzweiligen Abend versprechen. Z.B. ein kleines Kartenspiel mit einem echten Schlitzohr, okkulte Vorhersagen, Besorgungen im Bauchladen oder medizinische Beratung zu allerlei Leiden.
  • Eine dramatische Geschichte um das ehemalige Hofgut Ebersruh
  • Das gemütliche Flair einer Dorfkneipe mit Snacks und Getränken

Das Stück – „Zeitreise 1926 – Das Drama von Hofgut Ebersruh“

Wir befinden uns im Jahr 1926 in der gut besuchten Dorfkneipe Eberstadts. 1926 ist eine Zeit des Umbruchs, der Erneuerung und auch der bewussten Verdrängung von Problemen und des ungezügelten Spaßes. Denn die letzten Jahre waren sehr bewegt:

1871 wurde das deutsche Kaiserreich mit Kaiser Wilhelm I und Reichskanzler Otto von Bismarck ausgerufen. Dieses endete schließlich mit der Abdankung Kaiser Wilhelm II zusammen mit dem Weltkrieg 1918. Deutschland wird zur parlamentarischen Demokratie mit Frauenwahlrecht. Die Weimarer Republik arbeitet an der Enteignung der Fürsten, schließt Freundschaftsverträge und wird in den Völkerbund aufgenommen. 1923 stürzt eine Inflation immensen Ausmaßes die Menschen in heftige Bedrängnis. Doch nach der Währungsreform tritt Stabilität ein und die goldenen Zwanziger Jahre beginnen – mit Musik und Tanz, Kunst und Literatur und wirtschaftlichen Aufschwung.

Auch an dem Hofgut Ebersruh sind diese bewegten Zeiten nicht spurlos vorbeigegangen. Seinerzeit das größte und wohlhabendste Hofgut der Region mit internationalen Verbindungen der Adelsfamilie von Ebersruh in die besten Häuser. Nun erinnern nur noch abgebrannte Ruinen an das einst so hochherrschaftliche Anwesen.

Der einzige Sohn der Familie Joseph Richard fiel 1918 im Weltkrieg. Die Tochter Auguste Frederike verschwand 1923 urplötzlich und wurde seither nicht mehr gesehen. Von der jüngsten Tochter Luise Magarete – kurz vor dem Weltkrieg zur Tante nach England für eine angemessene Ausbildung und mit Hoffnung auf eine gute Partie geschickt – hat niemand mehr etwas vernommen. Der Hausherr Heinrich Ludwig von Ebersruh wurde 1923 zu Grabe getragen und die Dame des Hauses, Elisabeth Ottilie von Ebersruh ereilte nur wenige Monate später ein viel zu früher Tod. Die Dienerschaft verließ das Anwesen Stück für Stück. Bis zuletzt nur die treue Mamsell – hoffnungsvoll wartend auf Nachrichten von den Töchtern – schließlich die Tore verschloss. Und dann sah man eines Tages – kurz vor Sonnenaufgang – einen hellen Schein. Das Hofgut von Ebersruh brannte lichterloh. Dies ist nun fast zwei Jahre her.

Heute Abend wurden alle Anwesenden anonym eingeladen noch einmal den Glanz der vergangenen Tage aufleben zu lassen und der Familie zu gedenken. Doch wer hat die Einladungen verschickt? Warum wurden die Anwesenden ausgewählt? Gibt es ungeklärte Umstände zu den tragischen Ereignissen von Hofgut Ebersruh?

Felizitas Schulz


Gießener Anzeiger 

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Ausstellung: „Wenn Papier mit Draht spielt“ von Ursula Rickert-Rieb

Wenn Papier mit Draht spielt

Meine „drahtigen Figuren“ forme ich aus Draht und Papier. Wenn das dünne Papier in seinem biegsamen Drahtgerüst trocknet, entwickeln die Figuren ein Eigenleben, das ihnen ihre endgültige Form gibt und oft auch für mich überraschende Nuancen schafft.

 Inspiriert durch ein Filmplakat entstand 1999 die erste Figur. Die Freude beim Entstehen dieser ersten Figur ist geblieben und die ständige Weiterentwicklung führte zu meiner ganz eigenen Ausdrucksform.

Alle Figuren sind auf das Wesentliche reduziert. Jedoch sind einige mit überraschenden Details versehen. 

 Für meine Stadtfrauen habe ich eine Kollektion Handtäschchen entworfen. So können sie ganz nach dem Geschmack der Betrachterin oder des Betrachters mit einer passenden Handtasche ausgestattet werden.

 Meine jüngste Kreation sind aus metallenen, spiralförmigen Bettfedern herausspringende Wesen. Ein Teufelchen zum Beispiel, das seinen Hut zieht und seine Hörner offenbart.

 drahtige-figuren.de  

Vernissage: am 21.11.2025 um 19:00 Uh
Eintritt frei


Austellung: 17.011.2025 bis 11.01.2026

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