Ein Talk-Abend mit einer wandelbaren Persönlichkeit von nebenan – mit Lars Hoppe kommt ein echter Schauspieler in den Dorfladen.
Von den Traaser Schausteckern bis zur Schauspielschule Mainz und zurück, vom Sommernachtstraum bis zum Kurzfilm – Lars Hoppe aus Trais-Münzenberg hat in kurzer Zeit eine Menge erlebt. Und noch mehr zu erzählen.
Der junge Schauspieler, der mit dem Jurypreis des Kurzfilmwettbewerbs „Klappe!“ beim Filmfest Bremen ausgezeichnet wurde, sitzt an diesem Abend bei Moderator Christian Schulz im Gespräch: über Rollen, die unter die Haut gehen, über den Unterschied zwischen Klamauk und ernstem Charakterfach, über Probenraum-Realität und die Frage, was einen eigentlich antreibt, wenn man sich Abend für Abend für andere Menschen häutet.
Was bringt einen aus der Wetterau auf die Leinwand? Wie formt man eine Figur – und wie formt sie einen zurück? Wir fragen nach, hören zu, und lassen Raum für das, was sich nicht planen lässt.
Moderation: Christian Schulz
Eintritt: 8 € (incl. Überraschungssuppe).
Anmeldung und Reservierung erforderlich – im Dorfladen während der Öffnungszeiten, oder mail an events@dorfladen-eberstadt.de
Conni vom Hofe ist als Kunsterzieherin im Ruhestand als Künstlerin aber weiterhin sehr aktiv.
Ihre Bandbreite an Techniken (Acrylmalerei, Zeichnungen, Keramik und Buchbinderei) und Themen ist groß.
Das Genre Stillleben, in dem Augenschmaus und intellektuelle Herausforderung eine Allianz eingehen, hat sie schon als Jugendliche fasziniert.
Nach ihrer Pensionierung fand sie endlich Zeit, die altmeisterliche, aufwändige Technik der Öl- Lasurmalerei zu erlernen.
Ihre Bilder stehen in der Tradition barocker Stillleben, d.h. die Dinge sagen uns mehr, als ihre Bezeichnung. Sie laden zum Denken ein, lassen BetrachterInnen aber auch die Freiheit, sie einfach nur schön zu finden.
Vernissage: 20.03.2026 um 19:00 Uhr Austellung: 16.03.2026 bis 03.05.2026 Eintritt frei
Dr. Michael Link – Umweltplaner mit Schwerpunkt Starkregenanalyse und Starkregenvorsorge – ist zu Gast im Dorfladen. Er bringt uns das Thema „Zunahme der Starkregengefährdung durch Klimawandel“ anhand lokaler Beispiele näher.
Zunahme der Starkregengefährdung durch Klimawandel Wir merken es bereits seit längerem: Unser Wetter verändert sich zunehmend. Lange Trockenphasen werden von sintflutartigen Regenfällen – Starkregen – abgelöst. Die Durchschnittstemperaturen steigen ebenfalls stetig an, auch wenn der jetzige Winter wieder einmal den Namen Winter verdient. All diese Wetterphänomene sind Teil eines weltweiten Klimawandels.
Wir kennen alle die oft wiederkehrenden Schlagzeilen: Starkregen, Hagel, Orkane – Hessen im Unwetter oder Wassermassen prasseln auf Hessen herab! Aber was steckt hinter den Headlines? Warum kommt es vermehrt zu Super-Gewitterzellen mit Extremniederschlägen? Auch der Begriff Klimawandel wird überall und unentwegt plakatiert. Was steckt jedoch wirklich dahinter und welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf unser Leben vor Ort?
Dr. Link stellt anhand von Beispielen aus seinem Tätigkeitsfeld die Schadwirkung von Starkregenereignissen dar und zeigt Möglichkeiten auf, die Schäden solcher Extremereignisse zumindest in verträglichen Grenzen zu halten. Denn eines ist sicher: sowohl die Starkregen- als auch die Hochwassergefahr ist nicht vollständig zu bannen.
Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine auf Eberstadt bezogene Veranschaulichung der Starkregengefährdung für die Flur und das Dorf. Wir freuen uns auf rege Beteiligung und eine intensive sowie konstruktive Diskussion.
Eintritt: 8 € (incl. Überraschungssuppe).
Anmeldung und Reservierung erforderlich – im Dorfladen während der Öffnungszeiten, oder mail an events@dorfladen-eberstadt.de
Die Theater-Gruppe des Dorf- und Kulturladen Lich-Eberstadt e.V. präsentiert ihr neues Stück:
„Zeitreise 1926 / Das Drama von Hofgut Ebersruh„
als Interaktives Immersionstheater
Das Stück wurde von der Theatergruppe Eberstadt – mit allen Figuren, Lebensgeschichten und dramatischen Verstrickungen – eigenständig über die letzten Monate entwickelt.
Termine: Freitag, 06. März und Samstag, 07. März 2026 Einlass: 18.30 Uhr Spielzeit: 19.00 bis 22.00 Uhr Preis: 12,- € im vor Ort Vorverkauf, 13,- € als Online-Bestellung Ort: großer Saal im Dorfgemeinschaftshaus
Kartenverkauf: ab 01.02.26 im Dorfladen, Salon Müll, Landhandel Diehl, Optik Dammann in Lich oder per E-Mail und paypal-Überweisung an theater@dorfladen-eberstadt.de
Passende Kleidung für das Jahr 1926 ist nicht erforderlich, aber gerne gesehen.
Was ist „Interaktives Immersionstheater“?
Immersionstheater löst die Distanz zwischen Schauspieler:innen und Publikum auf. Es gibt keine Bühne, sondern die Schauspieler:innen und das Publikum bewegen sich frei im Raum. Die Erzählung der Geschichte erfolgt weder linear noch für das gesamte Publikum parallel. Jede und Jeder entdeckt im persönlichen Gespräch mit den Figuren die Geschichte auf einzigartige Weise. Die Reihenfolge der Begegnungen ist dabei unwichtig.
In unserem Falle wird das Freie Erkunden durch sechs kurze Zwischenszenen und ein Finale begleitet. Hier werden spannende Details und persönliche Dramen für alle Lautstark enthüllt.
Das erwartet Sie:
Eine Zeitreise ins Jahr 1926 mit interessanten Figuren, die aus Ihrer Zeit und Ihrem Leben berichten.
Unterhaltsame Angebote der Figuren, die typisch für die 1920er Jahre sind und einen kurzweiligen Abend versprechen. Z.B. ein kleines Kartenspiel mit einem echten Schlitzohr, okkulte Vorhersagen, Besorgungen im Bauchladen oder medizinische Beratung zu allerlei Leiden.
Eine dramatische Geschichte um das ehemalige Hofgut Ebersruh
Das gemütliche Flair einer Dorfkneipe mit Snacks und Getränken
Das Stück – „Zeitreise 1926 – Das Drama von Hofgut Ebersruh“
Wir befinden uns im Jahr 1926 in der gut besuchten Dorfkneipe Eberstadts. 1926 ist eine Zeit des Umbruchs, der Erneuerung und auch der bewussten Verdrängung von Problemen und des ungezügelten Spaßes. Denn die letzten Jahre waren sehr bewegt:
1871 wurde das deutsche Kaiserreich mit Kaiser Wilhelm I und Reichskanzler Otto von Bismarck ausgerufen. Dieses endete schließlich mit der Abdankung Kaiser Wilhelm II zusammen mit dem Weltkrieg 1918. Deutschland wird zur parlamentarischen Demokratie mit Frauenwahlrecht. Die Weimarer Republik arbeitet an der Enteignung der Fürsten, schließt Freundschaftsverträge und wird in den Völkerbund aufgenommen. 1923 stürzt eine Inflation immensen Ausmaßes die Menschen in heftige Bedrängnis. Doch nach der Währungsreform tritt Stabilität ein und die goldenen Zwanziger Jahre beginnen – mit Musik und Tanz, Kunst und Literatur und wirtschaftlichen Aufschwung.
Auch an dem Hofgut Ebersruh sind diese bewegten Zeiten nicht spurlos vorbeigegangen. Seinerzeit das größte und wohlhabendste Hofgut der Region mit internationalen Verbindungen der Adelsfamilie von Ebersruh in die besten Häuser. Nun erinnern nur noch abgebrannte Ruinen an das einst so hochherrschaftliche Anwesen.
Der einzige Sohn der Familie Joseph Richard fiel 1918 im Weltkrieg. Die Tochter Auguste Frederike verschwand 1923 urplötzlich und wurde seither nicht mehr gesehen. Von der jüngsten Tochter Luise Magarete – kurz vor dem Weltkrieg zur Tante nach England für eine angemessene Ausbildung und mit Hoffnung auf eine gute Partie geschickt – hat niemand mehr etwas vernommen. Der Hausherr Heinrich Ludwig von Ebersruh wurde 1923 zu Grabe getragen und die Dame des Hauses, Elisabeth Ottilie von Ebersruh ereilte nur wenige Monate später ein viel zu früher Tod. Die Dienerschaft verließ das Anwesen Stück für Stück. Bis zuletzt nur die treue Mamsell – hoffnungsvoll wartend auf Nachrichten von den Töchtern – schließlich die Tore verschloss. Und dann sah man eines Tages – kurz vor Sonnenaufgang – einen hellen Schein. Das Hofgut von Ebersruh brannte lichterloh. Dies ist nun fast zwei Jahre her.
Heute Abend wurden alle Anwesenden anonym eingeladen noch einmal den Glanz der vergangenen Tage aufleben zu lassen und der Familie zu gedenken. Doch wer hat die Einladungen verschickt? Warum wurden die Anwesenden ausgewählt? Gibt es ungeklärte Umstände zu den tragischen Ereignissen von Hofgut Ebersruh?
Meine „drahtigen Figuren“ forme ich aus Draht und Papier. Wenn das dünne Papier in seinem biegsamen Drahtgerüst trocknet, entwickeln die Figuren ein Eigenleben, das ihnen ihre endgültige Form gibt und oft auch für mich überraschende Nuancen schafft.
Inspiriert durch ein Filmplakat entstand 1999 die erste Figur. Die Freude beim Entstehen dieser ersten Figur ist geblieben und die ständige Weiterentwicklung führte zu meiner ganz eigenen Ausdrucksform.
Alle Figuren sind auf das Wesentliche reduziert. Jedoch sind einige mit überraschenden Details versehen.
Für meine Stadtfrauen habe ich eine Kollektion Handtäschchen entworfen. So können sie ganz nach dem Geschmack der Betrachterin oder des Betrachters mit einer passenden Handtasche ausgestattet werden.
Meine jüngste Kreation sind aus metallenen, spiralförmigen Bettfedern herausspringende Wesen. Ein Teufelchen zum Beispiel, das seinen Hut zieht und seine Hörner offenbart.
drahtige-figuren.de
Vernissage: am 21.11.2025 um 19:00 Uh Eintritt frei
Mittwoch 15.10.2025 um 19:30 Uhr im Dorfladen Eberstadt
Gequizt wird wieder in 4 Runden mit je 10 offenen Fragen.
Die Fragen stellt Yvonne Hasche-Ennigkeit
Anmeldung erwünscht unter events@dorfladen-eberstadt.de Zu den Öffnungszeiten Mo., Do., Sa. von 9:00 bis 12:00 Uhr und So. von 14:00 bis 18:00 Uhr persönlich oder telefonisch unter 06004 6946822
spannend und anspruchsvoll wie immer . . . Impressionen:
TRASH-ART ÖLFARBE AUF ALTEN BUCHSEITEN ROCK´N´ROLL MEETS HOLLYWOOD
Großformatige Portraits in Öl auf alten Buchseiten, darauf habe ich mich in den letzten Jahren spezialisiert. Schwerpunkt sind Musiker aus den Bereichen der Rock-, Soul-, Blues-, Jazz-Musik & der Kunst & Kultur.
Georg Emmerich Jahrgang 1955, in Hungen geboren, schon lange in Lich lebend, Hobbykünstler, Autodidakt, Lehramtstudium in Gießen. Mit sehr unregelmäßigen Malversuchen Mitte der 90er Jahre begonnen. Aquarelle, erste Versuche mit Öl auf Leinwand. Intensiver wurden die „Malzeiten“ ab 2018 und mit dem Eintritt 2021 in das Leben eines „Privatiers“, war endlich täglich Zeit für viele Malstunden. Zunächst mit den Medien Öl auf Leinwand. Dann entdeckte ich meine Passion auf Buchseiten zu malen, mit dem Ziel sehr Nahe an Foto realistischen Portraits zu kommen. Viele Stunden „Versuch und Irrtum“, Papier verzeiht keine Fehler, bis zum heutigen Ergebnis. Ästhetische Portraits in perfekter Maltechnik. Meine verwendeten Materialien sind sehr Kosten günstig: Aussortierte Bücher, Tapetenkleister, Ölfarben, Dachlatten aus dem Baumarkt. Diese Materialien passen zu meiner Philosophie, mit wenigen Mitteln etwas ästhetisches schaffen. KUNST SOLLTE BEZAHLBAR BLEIBEN !